Ergebnisse der Aktiven vom Wochenende

TCM Herren 1 – SPG Hohenlohe 4:2 : Mit dem Sieg verteidigen die Murrer Herren ihren 1. Tabellenplatz. Noch ein Sieg fehlt für den Aufstieg.

Am vergangenen Sonntag empfieng der TC Murr die SGM Hohenlohe zum letzten Heimspiel der Saison am Lindenweg. Für den TCM schlugen Jonas Zimmermann, Robin Peschl, Chris Szegedi und Marlon Brielmann auf.
In den Einzeln entwickelten sich zu deutlichen Angelegenheiten. Jonas und Marlon konnten ihre Matches souverän gewinnen. Nach den Erfahrungen der letzten Wochen wussten wir, dass die von Robin und  Chris erkämpften Spiele am Ende entscheidend sein können.
Für die Doppel ersetzte Robert Reister dann Marlon und wir entschieden uns für die Aufstellung Jonas/Robert und Robin/Chris. Schnell war klar, dass wir uns hier das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen lassen und beide Doppel an uns gehen.
Am Ende steht ein 4:2 Sieg und die Chance mit einem starken und konzentrierten Auftritt nächste Woche in Kupferzell die Meisterschaft klar zu machen.

Herren 40 – Klassenerhalt‑Krimi geht weiter! 2:4 beim Tabellenführer

Unsere Herren 40 mussten am Sonntag zum Tabellenführer nach Neuenstein – und mal ehrlich: Ein 2:4 dort ist wirklich kein Beinbruch, eher ein respektabler Achtungserfolg. Die Männer kämpften tapfer, holten zwei starke Punkte in den Einzeln und lieferten im Doppel noch einmal richtig Gegenwehr.
Doch jetzt wird’s spannend: Im letzten Saisonspiel gegen Güglingen braucht der TCM genau einen 4:2‑Sieg, um am Tabellennachbarn vorbeizuziehen und die Staffelliga zu halten. Ein klassischer Murrer Showdown – alles drin, alles möglich. Die Herren 40 sind bereit. Güglingen darf sich schon mal warm anziehen.

Herren 50 – Besigheim schon am Feiern, Murr dreht das Ding und sichert dritten Platz in der Verbandsstaffel

Die Herren 50 reisten am Samstag nach Besigheim. Ein gut aufgelegter Roland musste dem wohl besten Spieler der Liga gratulieren, konnte aber bei 6:3 und 6:2 wichtige Spielgewinne verbuchen. Nach holprigen Start war auf Stefan wieder Verlass: Mit enormer Laufleistung zog er dem besser eingestuften Gegner den Zahn im Matchtiebreak. Nichts zu erben gab es für Manfred an Position drei gegen den sicheren und platziert spielenden Gegner. Benni spielte bis zu 2 Matchbällen im zweiten Satz erfolgreich, dann jedoch verließ ihn das Glück und er musste sein Match doch noch abgeben, wobei dieser Satzgewinn im Nachhinein Gold wert sein könnte. Nach den Einzeln sah alles nach einem gebrauchten Tag aus. 1:3 hinten, die Gastgeber schon entspannt, ja fast siegessicher. So sicher, dass Besigheim seine Nummer 1 fürs Doppel gleich mal geschont hat. Ein Fehler, wie sich herausstellte.

Denn dann zündeten die Murrer ihre berühmte Doppel‑Rakete. Beide Paarungen spielten so stark, dass man kurz dachte, es handle sich um eine geheime TCM‑Spezialausbildung.
Roland und Manfred legten los wie die Feuerwehr und konnten ihr Doppel mit 6:1/6:1  gewinnen und den Spiele-Rückstand aufholen. Stefan und Benni holten sich den ersten Satz knapp mit 7:5, anschließend schien jedoch bei 0:3 Besigheim auf der Siegerstraße. Jetzt jedoch kämpfen die beiden um jeden Ball, holten scheinbar aussichtslose Stopps und Schmetterbälle und schnappten sich die nächsten sechs Spiele zum Matchgewinn.
Nach einigen Rechnungen stand fest: Mit vier Spielen Vorsprung hatte der TCM dank seiner Doppelstärke das Blatt gewendet und durfte jubeln.
Im Nachholspiel in Hemmingen wird am Sonntag die Saison beendet, wobei der dritte Platz den Murrern nicht mehr zu nehmen ist.

Herren 55 – Tabellenführung futsch, Humor nicht! Millimeter‑Krimi in Heilbronn endet 3:3

Die Herren 55 des TC Murr reisten am Samstag nach Heilbronn – im Gepäck: gute Laune, Tabellenführung und der feste Vorsatz, beides wieder mit nach Hause zu nehmen. Am Ende blieb nur die gute Laune. Denn die Tabellenführung verabschiedete sich so knapp, dass man sie eigentlich noch auf dem Parkplatz hätte einfangen können.
Die vier Einzel waren ein Musterbeispiel an Ausgeglichenheit – fast schon mathematisch schön. Didi Kuschel zeigte gegen LK14‑Mann ein starkes Match und gewann mit 6:3, 6:2. Rolf Hemmrich legte mit 6:4, 6:3 souverän nach. Peter Berrer kämpfte tapfer, musste sich aber 6:7, 3:6 geschlagen geben. Rudi Schmidberger erwischte einen Heilbronner im „Ich‑treffe‑heute‑alles“-Modus und verlor 0:6, 4:6.
Damit stand es nach den Einzeln: 2:2 Matches, 4:4 Sätze, 37:37 Spiele. Ein Gleichstand, wie er im Tennis eigentlich nur vorkommt, wenn beide Mannschaften vorher denselben Glückskeks gelesen haben.
Also mussten die Doppel ran. Doppel 1 (Didi / Rolf) ) zeigten Murrer Doppelkunst vom Feinsten 6:2, 6:0. Doppel 2 (Rudi / Martin B) hatten es sehr schwer und schnupperten an einigen Spielen, aber am Ende stand ein 1:6 / 0:6.
Damit wieder Gleichstand: 3:3 Matches, 6:6 Sätze. Und jetzt kommt der Moment, der in die TCM‑Geschichtsbücher eingeht: Ein einziges Spiel entschied die gesamte Begegnung. Heilbronn hatte 51 Spiele, Murr 50. Ein Spiel! Das ist die Art Niederlage, bei der man kurz schweigt, dann lacht – und schließlich sagt: „Das gibt’s doch nicht.“

Mit dieser knappsten aller Niederlagen verabschiedete sich auch die Tabellenführung. Aber wie heißt es so schön: Lieber knapp verlieren als langweilig gewinnen.
Die Gastgeber hatten ein Grill aufgebaut, der so gut roch, dass selbst die verlorene Tabellenführung kurz wieder Hoffnung schöpfte. Bei Steak, Wurst und einem Getränk, das man in Murr „Hopfenisotonisch“ nennt, war die Enttäuschung schnell vergessen.
Die Herren 55 gratulieren Heilbronn fair und sportlich – und kündigen gleichzeitig an: Wir kommen wieder. Und dann bringen wir das eine Spiel einfach selbst mit.“

Murrer Damen 1 – 5:1‑Sieg, Tiebreak‑Drama und Salatbuffet‑Magie

Wer am Sonntagmorgen auf der Anlage des TC Murr vorbeischaute, bekam Tennis, Teamgeist und eine Prise Spannung serviert. Der TC Steinheim war zu Gast, und am Ende stand ein glänzendes 5:1 auf dem Spielbericht. Oder wie wir in Murr sagen: „Läuft bei uns.“
Kathrin Mozer eröffnete den Tag mit einem Statement: 6:0, 6:1 – ein Ergebnis, das man sonst nur sieht, wenn jemand die Ballmaschine vergisst auszuschalten. Leonie Kuschel legte mit 6:2, 6:3 nach und zeigte, wie man mit solidem Grundlinientennis gewinnen kann.
Und dann kam Katja Stickel , unsere Spezialistin für Matches, bei denen der Puls der Zuschauer höher ist als der Ballabsprung. Im ersten Satz ging es direkt ins Satz‑Tiebreak, das Katja mit 8:6 für sich entschied. Das war nichts für schwache Nerven: „Wenn’s spannend wird, bin ich erst richtig warm“, meinte sie später lachend. Den zweiten Satz holte sie souverän – und damit den dritten Einzelsieg für Murr.
Jenny Fischer hatte eine starke Gegnerin erwischt und musste ihr Einzel abgeben – aber wie wir wissen: Jenny spart ihre Energie gern fürs Doppel auf. Und das zahlte sich aus.
In den Doppeln zeigten unsere Damen, warum man in Murr nie allein gewinnt, sondern immer gemeinsam. Jenny / Kathrin spielten ein Einser-Doppel, das so harmonisch war, dass man es fast als Bewerbungsvideo für „Beste Doppelchemie 2026“ einreichen könnte. Ergebnis: 6:3, 6:1.
Leonie / Katja machten kurzen Prozess: 6:2, 6:0. Da blieb Steinheim nur noch die Erkenntnis: Gegen Murrer Doppel hilft manchmal nur ein Wunder – oder zwei.
Damit war der 5:1‑Heimsieg perfekt. Die Zuschauer zufrieden, die Mannschaft glücklich.
Nach dem sportlichen Feuerwerk ging es übergangslos in den kulinarischen Teil des Tages. Bei einem leckeren Salatbuffet wurde geplaudert, gelacht und der Sieg gefeiert. Man munkelt, dass die Tomaten‑Mozzarella‑Schale schneller leer war als Katjas Tiebreak vorbei.

Weitere Ergebnisse: TCM Herren 2 – SSV Auenstein 2:4